Pestizid-Belastung von Obst & Gemüse
Welche Sorten sind im Labor auffällig, welche unbedenklich? Diese Rangliste bündelt die Rückstandsbefunde des CVUA Stuttgart zu einer Ampel: von stark belastet bis nahezu rückstandsfrei. Sortiere nach Belastung oder Name und filtere nach Ampelstufe.
Kurz vor der Verwendung waschen. Topf-Basilikum in Bio-Qualität oder eigener Anbau auf der Fensterbank sind rückstandsarme Alternativen.
Bio-Granatäpfel deutlich bevorzugen. Die Kerne sind durch die dicke Schale teilweise geschützt - Hände nach dem Schälen waschen, Schale nicht mitverwenden.
Bio-Ware und Herkunft Japan bevorzugen. Da das Blatt als Aufguss verwendet und nicht gewaschen wird, ist die Herkunft besonders wichtig.
Gründlich waschen, dickere Blattrippen entfernen. Bio deutlich bevorzugen, gerade bei rohem Verzehr im Smoothie oder Salat.
Bio lohnt sich bei Johannisbeeren besonders. Konventionelle Ware gründlich waschen.
Bio-Matcha aus Japan wählen. Weil das gesamte Blattpulver verzehrt wird, ist geprüfte Bio-Qualität hier besonders sinnvoll.
Vor Gebrauch gründlich waschen. Da Petersilie oft roh und in größeren Mengen verwendet wird, lohnt sich Bio besonders.
Vor dem Verzehr gründlich waschen, welke Außenblätter entfernen. Bei häufigem Verzehr lohnt sich Bio; jungen Babyspinat mehrfach spülen.
EU-Herkunft bevorzugen (Italien, Spanien, Griechenland), im Idealfall Bio. Vor dem Verzehr gründlich mit warmem Wasser waschen.
Vor der Zubereitung waschen. Die feste Schale lässt sich bei Bedarf schälen. EU-Ware bevorzugen.
Erst kurz vor dem Verzehr waschen. Bei häufigem Verzehr - etwa im Müsli - lohnt sich Bio. Heimische Ware zur Saison bevorzugen.
EU-Herkunft bevorzugen und Chilis gründlich waschen. Getrocknete Importchilis können Rückstände konzentrieren - hier lohnt Bio.
Gründlich waschen und trocken schütteln. Bio oder eigener Anbau reduzieren die Belastung deutlich.
Belastung meist unter den Grenzwerten, aber fast immer Mehrfachrückstände. Bio ist die sicherste Wahl. Erst kurz vor dem Verzehr gründlich waschen.
Vorsichtig waschen und rasch verbrauchen. Bio oder heimische Saisonware bevorzugen; bei Beeren lassen sich Rückstände kaum abwaschen.
Vor dem Verzehr gründlich waschen. Wer die Schale mitisst, sollte zu Bio greifen.
Vor dem Verzehr gründlich waschen. Deutsche und EU-Ware bevorzugen.
Blätter einzeln unter fließendem Wasser waschen. Bei häufigem Verzehr Bio bevorzugen.
Für Orangenabrieb unbehandelte oder Bio-Ware nehmen. Nach dem Schälen Hände waschen, damit nichts aufs Fruchtfleisch gelangt.
EU-Ware bevorzugen, Paprika gründlich waschen. Bio reduziert die Belastung deutlich.
Gründlich waschen, da die pelzige Schale Rückstände gut hält. Bio bei Schalenverzehr sinnvoll.
Die Hüllblätter entfernen und die Früchte waschen. Bei häufigem Verzehr Bio bevorzugen.
Bio-Rosinen bevorzugen. Vor dem Verzehr oder Backen kurz abspülen. EU-Herkunft ist der Importware vorzuziehen.
Äußere Stangen und Blätter entfernen, den Rest gründlich waschen. Bei Knollensellerie schützt das Schälen zusätzlich.
Für Abrieb (Zesten) unbedingt unbehandelte oder Bio-Zitronen verwenden. Schale sonst nicht mitverwenden, Früchte heiß abwaschen.
Gering belastet dank dicker Schale. Nach dem Schneiden der Schale das Messer abwischen, damit nichts aufs Fruchtfleisch übergeht.
Deutsche und EU-Äpfel sind gering belastet. Waschen reduziert Oberflächenrückstände. Wer die Schale mitisst, kann zu Bio greifen.
Sehr gering belastet - die Schale schützt das Fruchtfleisch. Bio ist hier aus Pestizidsicht nicht nötig, kann aber aus Umweltgründen sinnvoll sein.
Nach dem Schälen die Hände waschen, damit nichts von der Schale ans Fruchtfleisch gelangt. 'Niedrig' bezieht sich auf die Rückstände im Fruchtfleisch, nicht auf die Ökobilanz.
Gering belastet. Waschen genügt in der Regel. Bei Schalenverzehr Bio bevorzugen.
Äußere Blätter entfernen, in Röschen teilen und waschen. Gering belastet - Bio ist aus Rückstandssicht nicht nötig.
Gering belastet. In Röschen teilen und gründlich waschen, kurz in Wasser schwenken. Bio ist nicht zwingend nötig.
Gering belastet. Nicht wässern, sondern mit Küchenpapier abreiben, damit sie sich nicht vollsaugen.
Gering belastet. Waschen genügt; tiefgekühlte Erbsen sind eine unkomplizierte, rückstandsarme Option.
Vor dem Anschneiden die Schale waschen und das Messer danach abwischen. 'Niedrig' bezieht sich auf die Rückstände im Fruchtfleisch, nicht auf die Ökobilanz.
Waschen und schaben oder dünn schälen entfernt Oberflächenrückstände. Gering belastet - Bio ist nicht zwingend nötig.
Gründlich waschen; Schälen entfernt Oberflächenrückstände zuverlässig. Wer die Schale mitisst (etwa bei Ofenkartoffeln), kann zu Bio greifen.
Gering belastet. Vor dem Aufschneiden waschen, damit beim Schneiden nichts von der Schale ins Fruchtfleisch gelangt. 'Niedrig' bezieht sich auf die Rückstände im Fruchtfleisch, nicht auf die Ökobilanz der oft weit gereisten Ware.
Vor dem Aufschneiden waschen. Bei Sorten mit essbarer Schale (etwa Hokkaido) reicht gründliches Waschen; 'niedrig' bezieht sich auf die Rückstände, nicht auf die Ökobilanz.
Sehr gering belastet - die Hüllblätter schützen die Körner. Bio ist aus Rückstandssicht nicht nötig, aus Umweltgründen aber sinnvoll.
Gering belastet. Vor dem Schälen waschen, Messer nach dem Schälen abwischen.
Vor dem Schälen waschen, Kerne und Schale entfernen. 'Niedrig' bezieht sich auf die Rückstände im Fruchtfleisch, nicht auf die Ökobilanz importierter Ware.
Blattansatz und Wurzelspitze abschneiden, gründlich waschen. Das entfernt den Großteil der Oberflächenrückstände.
Äußere Blätter entfernen und waschen. Gering belastet - Bio ist aus Rückstandssicht nicht nötig.
Sehr gering belastet. Das Schälen des weißen Spargels entfernt ohnehin die Außenschicht. Bio ist hier nicht zwingend nötig.
Gering belastet. Schälen entfernt Oberflächenrückstände zuverlässig. Bio ist aus Rückstandssicht nicht nötig.
Belastung insgesamt gering. Vor dem Verzehr waschen genügt meist. EU- und deutsche Ware schneiden gut ab.
Vor dem Anschneiden die Schale waschen und das Messer danach abwischen. 'Niedrig' meint die Pestizidrückstände im Fruchtfleisch, nicht die Ökobilanz.
Gründlich waschen, die Schale kann mitgegessen werden. EU- und heimische Ware bevorzugen.
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Quelle: Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart, Pestizid-Monitoring verschiedener Erntejahre. Die Werte sind stichprobenbasiert und schwanken je nach Erntejahr, Herkunft und Anbaubetrieb – ein Einzelergebnis lässt keine Aussage über eine konkrete Frucht im Handel zu. Die Ampel dient der groben Orientierung und ersetzt keine ärztliche oder ernährungswissenschaftliche Beratung.