Mais
Natürlich

Mais

Zea mays

Auch bekannt als: Kukuruz, Welschkorn, Türkisch Korn, Zuckermais, Gemüsemais, Maiskolben

72
Gesund von 100 Punkten

Mais ist ein nährstoffreiches Getreide mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Er liefert wichtige Ballaststoffe für die Verdauung und wertvolle Antioxidantien wie Lutein und Zeaxanthin, die die Augengesundheit unterstützen können. Als glutenfreie Alternative eignet sich Mais gut für Menschen mit Zöliakie. Allerdings sollte auf mögliche Aflatoxin-Belastungen geachtet werden, die bei unsachgemäßer Lagerung entstehen können.

Nährstoffprofil

Histamin
niedrig
Kalorien
86.0 kcal
Protein
3.3 g
Vitamin C
7.0 mg
Vitamin B1
0.2 mg
Folsäure
46.0 µg

Nachhaltigkeit

Regional verfügbar Hoher Wasserbedarf

Regionaler Mais aus Deutschland hat eine gute Ökobilanz, jedoch benötigt der Anbau relativ viel Wasser und Anbaufläche.

Saisonkalender

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hauptsaison Nebensaison kaum verfügbar

Einsatzgebiete

Warnhinweise

  • Mais kann bei unsachgemäßer Lagerung mit Schimmelpilzgiften belastet sein.

Unverträglichkeiten

  • Maisallergie
  • Fruktoseintoleranz

Westliche Medizin vs. TCM

Westliche Medizin

Mais ist reich an Ballaststoffen und unterstützt die Verdauungsgesundheit. Die enthaltenen Antioxidantien wie Lutein und Zeaxanthin können zum Schutz der Augengesundheit beitragen. Als glutenfreies Getreide eignet sich Mais gut für Menschen mit Zöliakie. Der hohe Kohlenhydratgehalt macht ihn zu einer wichtigen Energiequelle.

Lutein, Zeaxanthin, Ballaststoffe
Moderate Studien zu Augengesundheit
100-150g täglich

Traditionelle Chinesische Medizin

In der TCM wird Mais als süß und neutral eingestuft. Er stärkt die Mitte und unterstützt Milz und Magen bei der Transformation von Nahrung. Mais harmonisiert das Qi und kann bei Verdauungsschwäche hilfreich sein. Seine feuchtigkeitsspendende Eigenschaft macht ihn besonders bei Trockenheit wertvoll.

Neutral
Süß
Milz, Magen
Qi stärkend, befeuchtend

Worauf beim Kauf achten

  • Bio-Mais wählen, da er strenger auf Schadstoffe kontrolliert wird und weniger Pestizid-Rückstände enthält
  • Auf regionale Herkunft achten – kurze Transportwege reduzieren das Risiko von Schimmelbildung
  • Frischen Mais an den grünen, fest anliegenden Hüllblättern und prallen, glänzenden Körnern erkennen
  • Tiefkühl-Mais ohne Zusatzstoffe ist eine gute Alternative zu frischem Mais und oft nährstoffreicher

Häufige Fragen

Ist Mais wirklich gesund oder macht er dick?

Mais enthält moderate Mengen an Kalorien und viele Ballaststoffe, die lange sättigen. In normalen Portionen ist er durchaus gesund und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Problematisch wird es erst bei stark verarbeiteten Mais-Produkten mit viel Zucker oder Fett.

Können Diabetiker Mais essen?

Mais hat einen mittleren glykämischen Index und lässt den Blutzucker moderater ansteigen als weißer Reis oder Weißbrot. Diabetiker können Mais in angemessenen Portionen genießen, sollten aber die Kohlenhydratmenge in ihre Berechnung einbeziehen.

Was sind Aflatoxine und wie gefährlich sind sie?

Aflatoxine sind Schimmelpilzgifte, die bei unsachgemäßer Lagerung von Mais entstehen können. Sie gelten als krebserregend und leberschädigend. Durch den Kauf von qualitativ hochwertigem Mais aus kontrollierten Quellen und richtige Lagerung lässt sich das Risiko minimieren.

Wo wird Mais am meisten konsumiert?

Pro-Kopf-Verbrauch in kg pro Jahr · Quelle: FAOSTAT 2023
🇲🇼 Malawi
128,3 kg
🇲🇽 Mexiko
123,9 kg
🇿🇲 Sambia
101,8 kg
🇱🇸 Lesotho
94,0 kg
🇵🇾 Paraguay
89,2 kg
🇸🇻 El Salvador
83,5 kg
🇬🇹 Guatemala
82,7 kg
🇹🇿 Tansania
80,4 kg
🇧🇼 Botswana
80,2 kg
🇧🇹 Bhutan
80,1 kg
🇩🇪 Deutschland
5,0 kg

Werte basieren auf der Pro-Kopf-Versorgung (Food supply quantity) der FAO Food Balance Sheets.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.