Margarine
Auch bekannt als: Pflanzenmargarine, Halbfettmargarine, Diätmargarine, Pflanzenfett, Kunstbutter, Margarine-Fett
Margarine ist ein industriell hergestellter Brotaufstrich, der je nach Zusammensetzung durchaus gesund sein kann. Moderne Margarinen enthalten oft weniger gesättigte Fettsäuren als Butter und sind mit wichtigen Vitaminen angereichert. Der größte Vorbehalt liegt bei minderwertigen Produkten, die Transfettsäuren enthalten können, sowie beim hohen Verarbeitungsgrad. Die Qualität variiert stark zwischen den Herstellern.
Nährstoffprofil
Nachhaltigkeit
Viele Margarinen enthalten Palmöl, dessen Anbau zur Regenwaldabholzung beiträgt – achte auf palmölfreie Alternativen oder Bio-Palmöl.
Gefahren
- Transfettsäuren
- Hoher Kaloriengehalt
- Verarbeitete Zusatzstoffe
Warnhinweise
- Gehärtete Margarinen können Transfettsäuren enthalten, die das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen können.
- Mit über 700 kcal pro 100g ist Margarine sehr kalorienreich und sollte sparsam verwendet werden.
Unverträglichkeiten
- Milchallergiker (bei milchhaltiger Margarine)
- Sojaallergiker (bei Soja-Margarine)
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Margarine ist ein industriell hergestellter Brotaufstrich aus pflanzlichen oder tierischen Fetten. Moderne Margarinen sind oft mit Vitaminen angereichert und können eine Alternative zu Butter darstellen. Die Fettsäurezusammensetzung variiert je nach verwendeten Ölen stark. Ungehärtete Margarinen mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren können ernährungsphysiologisch günstiger sein als gehärtete Varianten. Der Verarbeitungsgrad und mögliche Zusatzstoffe sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM werden stark verarbeitete Fette als schwer verdaulich betrachtet und können die Milz-Energie belasten. Margarine wird als thermisch neutral eingestuft, kann aber durch die industrielle Verarbeitung das natürliche Gleichgewicht der Nahrung stören. Der hohe Fettgehalt kann zu Feuchtigkeit und Schleim im Körper führen. Natürliche, unverarbeitete Fette werden in der TCM bevorzugt, da sie die ursprüngliche Nahrungsenergie besser bewahren. Bei Verdauungsschwäche sollte Margarine nur in kleinen Mengen konsumiert werden.
Worauf beim Kauf achten
- Achten Sie auf die Zutatenliste: Gute Margarinen enthalten hauptsächlich hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl
- Meiden Sie Produkte mit gehärteten Fetten oder Transfettsäuren - diese stehen oft als 'teilweise gehärtete Fette' auf der Zutatenliste
- Wählen Sie Margarinen mit Vitamin D- und E-Zusatz, besonders in den Wintermonaten
- Lagern Sie Margarine im Kühlschrank und verbrauchen Sie sie zügig nach Anbruch - die ungesättigten Fettsäuren können ranzig werden
Häufige Fragen
Ist Margarine gesünder als Butter?
Das kommt auf die Zusammensetzung an. Hochwertige Margarinen enthalten weniger gesättigte Fettsäuren und mehr ungesättigte Fettsäuren als Butter. Allerdings ist Margarine stärker verarbeitet und kann je nach Herstellung problematische Zusatzstoffe enthalten.
Welche Margarine eignet sich zum Backen?
Zum Backen eignen sich feste Margarinen mit höherem Fettgehalt (mindestens 80 Prozent). Vermeiden Sie Halbfettmargarinen, da diese zu viel Wasser enthalten und das Backergebnis beeinträchtigen können.
Können Kinder bedenkenlos Margarine essen?
Ja, qualitativ hochwertige Margarinen ohne Transfettsäuren sind für Kinder geeignet. Achten Sie besonders auf Produkte mit zugesetzten Vitaminen A und D, die für das Wachstum wichtig sind. Die Menge sollte wie bei allen Fetten moderat bleiben.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.