Sekundäre Pflanzenstoffe
Bioaktive Substanzen in Pflanzen, denen über die reine Nährstoffversorgung hinaus gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden.
Sekundäre Pflanzenstoffe sind chemische Verbindungen, die Pflanzen zum Schutz vor Fressfeinden, UV-Strahlung oder Krankheitserregern bilden. Im Gegensatz zu Nährstoffen wie Vitaminen oder Mineralien sind sie nicht lebensnotwendig – ihnen wird aber ein gesundheitsförderndes Potenzial zugeschrieben. Man kennt über 100.000 verschiedene, eingeteilt in Gruppen wie Polyphenole, Carotinoide, Glucosinolate, Sulfide und Terpene. Ihnen werden antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkungen zugeschrieben, bei einigen auch ein krebsvorbeugendes Potenzial – die Studienlage ist je nach Stoffgruppe unterschiedlich weit. Die Faustregel: Je bunter der Teller, desto mehr sekundäre Pflanzenstoffe.