Kaki
Natürlich

Kaki

Diospyros kaki

78
Gesund von 100 Punkten

Die Kaki, auch Sharonfrucht genannt, ist eine orangefarbene Baumfrucht mit süßem, honigähnlichem Geschmack. Ursprünglich aus Ostasien stammend, wird sie heute weltweit angebaut und geschätzt für ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin und Antioxidantien. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt sie als befeuchtende Frucht, die besonders bei trockenen Zuständen eingesetzt wird. Ihre weiche, cremige Konsistenz macht sie zu einem beliebten Obst für die kalte Jahreszeit.

Nährwerte

70 kcal / 100g
0.6g Protein
3.6g Ballaststoffe
7.5mg Vitamin C

Einsatzgebiete

Warnhinweise

  • Unreife Kakis enthalten hohe Mengen an Tanninen, die einen pelzigen Geschmack verursachen und Magenreizungen hervorrufen können.

Westliche Medizin vs. TCM

Westliche Medizin

Kakis sind reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und wichtig für die Sehkraft und das Immunsystem ist. Die Früchte enthalten verschiedene Antioxidantien wie Zeaxanthin und Lycopin, die Zellschäden durch freie Radikale reduzieren können. Der hohe Ballaststoffgehalt unterstützt die Verdauung und kann zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen. Die enthaltenen Flavonoide können entzündungshemmende Eigenschaften haben und das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Beta-Carotin, Zeaxanthin, Tannine
Moderate Studienlage
1-2 Früchte täglich

Traditionelle Chinesische Medizin

In der TCM wird die Kaki als kühl bis neutral eingestuft und dem süßen Geschmack zugeordnet. Sie wirkt befeuchtend auf Lunge und Magen und kann bei trockenem Husten und Halstrockenheit unterstützend sein. Die Frucht soll das Lungen-Qi nähren und bei Hitze-Symptomen ausgleichend wirken. Traditionell wird sie auch zur Stärkung des Magen-Qi bei Verdauungsschwäche eingesetzt. Aufgrund ihrer kühlenden Natur sollte sie bei Yang-Mangel-Zuständen zurückhaltend verwendet werden.

Kühl bis neutral
Süß
Lunge, Magen
Befeuchtet, nährt Qi

Empfohlene Tagesmenge

1-2 Früchte

Eine mittelgroße Kaki (etwa 170g) deckt bereits einen großen Teil des Tagesbedarfs an Vitamin A.

Häufige Fragen

Warum schmecken manche Kakis so bitter?

Unreife Kakis enthalten hohe Mengen an Tanninen, die für den bitteren, pelzigen Geschmack verantwortlich sind. Diese Stoffe bauen sich beim Reifeprozess ab und die Frucht wird süß.

Kann man Kaki-Schale mitessen?

Ja, die Schale der Kaki ist essbar und enthält zusätzliche Nährstoffe. Sie sollte jedoch gut gewaschen werden und bei empfindlichen Personen kann sie schwer verdaulich sein.

Sind Kakis für Diabetiker geeignet?

Kakis haben einen relativ hohen Zuckergehalt und sollten von Diabetikern nur in Maßen konsumiert werden. Der Ballaststoffgehalt kann jedoch helfen, den Blutzuckeranstieg zu verlangsamen.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.