Dorade
Natürlich

Dorade

Sparus aurata

Auch bekannt als: Goldbrasse, Dorade royale, Goldbrassen, Meerbrasse, Orata

85
Sehr gesund von 100 Punkten

Dorade zählt im Mittelmeerraum zu den beliebtesten Speisefischen und wird heute überwiegend aus Aquakultur verkauft – Wildfang ist selten und teurer geworden. Ihr festes, mild schmeckendes Fleisch wird traditionell im Ganzen gegart, oft in einer Salzkruste, wodurch es saftig bleibt. Als magerer Fisch liefert sie überwiegend Protein bei wenig Fett.

Nährstoffprofil (je 100 g)

Histamin
nur frisch
Vitamin B12
2 µg
Protein
19.6 g
Omega-3
0.97 g
Vitamin B6
0.44 mg
Kalium
347 mg
Vitamin D
1.5 µg
Vitamin E
0.95 mg
Magnesium
31 mg
Fett
5.1 g
Zink
0.6 mg
Vitamin C
3 mg
Eisen
0.4 mg
Kalzium
23 mg

Nährwerte: AFCD (Release 3), Eintrag F001884, Stand 2026-08-31. Australischer AFCD-Eintrag für Bream, eine verwandte, aber andere Fischart als die europäische Dorade/Goldbrasse (Sparus aurata) – als nächstliegende Näherung verwendet. Ballaststoffe und Folsäure wurden für diesen Eintrag als 0 angenommen statt gemessen und bleiben deshalb ausgeblendet; Vitamin D stammt aus einer generischen Weißfisch-Stichprobe, nicht artspezifisch für Bream.

Nachhaltigkeit

Aquakultur bevorzugen

Dorade aus europäischer Aquakultur mit ASC-Siegel ist eine nachhaltigere Wahl als Wildfang aus dem Mittelmeer.

Saisonkalender

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hauptsaison Nebensaison kaum verfügbar

Einsatzgebiete

Warnhinweise

  • Große Exemplare können höhere Quecksilbergehalte aufweisen. Schwangere und Stillende sollten den Konsum moderieren.

Unverträglichkeiten

  • Fischallergie

Westliche Medizin vs. TCM

Westliche Medizin

Zuchtdorade aus dem Mittelmeerraum wird meist in Käfiganlagen im offenen Meer gehalten, was im Vergleich zu Landbecken-Aquakultur zu Konflikten um Wasserqualität und Fluchtfische führen kann – auf ASC-Zertifizierung zu achten lohnt sich. Wie andere größere Speisefische kann Dorade Quecksilber anreichern, weshalb Schwangere und Stillende den Konsum moderieren sollten.

Wirkstoff Protein
Evidenz Protein aus magerem Fisch generell gut belegt
Dosierung 100-150 g, 2-3x pro Woche

Traditionelle Chinesische Medizin

In der TCM wird Dorade als neutral bis leicht kühl eingestuft und dem süßen Geschmack zugeordnet. Sie nährt das Nieren-Yang und stärkt die Essenz, was besonders bei Schwäche und Erschöpfung hilfreich ist. Der Fisch tonisiert das Blut und unterstützt die Milz beim Transport von Feuchtigkeit. Durch ihre befeuchtende Eigenschaft wirkt sie gegen Trockenheit und nährt das Yin.

Thermik Neutral bis kühl
Geschmack Süß
Meridiane Niere, Milz
Wirkung Yin nährend, Blut tonisierend

Angaben nach gängiger TCM-Literatur. Zuordnungen von Thermik, Geschmack und Meridianen unterscheiden sich je nach Quelle.

Worauf beim Kauf achten

  • Frische Dorade erkennen Sie an klaren, glänzenden Augen, roten Kiemen und festem Fleisch, das bei Druck sofort zurückfedert
  • Wildfang ist nachhaltiger als Zuchtfisch – achten Sie auf entsprechende Zertifizierungen wie MSC oder ASC
  • Ganze Dorade hält sich im Kühlschrank maximal 1-2 Tage, Filets sollten am selben Tag verarbeitet werden
  • Tiefgefrorene Dorade ist eine gute Alternative, wenn sie schockgefroren und vakuumverpackt ist

Häufige Fragen

Ist Dorade gesünder als Lachs?

Beide Fische sind sehr gesund, aber unterschiedlich: Dorade hat weniger Fett und Kalorien, dafür aber auch weniger Omega-3-Fettsäuren als Lachs. Dorade punktet mit ihrem hohen Proteingehalt und der guten Verdaulichkeit.

Wie oft kann man Dorade essen?

Gesunde Erwachsene können 2-3 mal pro Woche Fisch essen, davon gerne auch Dorade. Schwangere und stillende Frauen sollten aufgrund möglicher Schwermetallbelastung auf 1-2 Portionen pro Woche begrenzen.

Muss man bei Dorade die Haut mitessen?

Die Haut ist essbar und enthält zusätzliche Nährstoffe, besonders Omega-3-Fettsäuren. Sie wird beim Braten schön knusprig und verleiht dem Fisch zusätzlichen Geschmack. Wer mag, kann sie aber auch entfernen.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.