Pute
Meleagris gallopavo
Auch bekannt als: Truthahn, Truthuhn, Truthenne, Putenfleisch, Truthahnfleisch, Indian, Welschhahn, Welscher Gickel
Putenbrust gehört neben Hähnchenbrust zu den magersten weißen Fleischsorten und ist deshalb bei figurbewussten oder proteinorientierten Ernährungsweisen beliebt. Wie Hähnchenfleisch muss sie vollständig durchgegart werden, um Salmonellen sicher abzutöten. Im Vergleich zu Hähnchenbrust hat Pute einen etwas kräftigeren, leicht süßlicheren Eigengeschmack.
Nährstoffprofil (je 100 g)
Nährwerte: USDA FoodData Central (SR Legacy), Eintrag 171496, Stand 2026-08-29. Wert gilt für Putenbrust ohne Haut, gegart (geröstet) – nicht roh.
Nachhaltigkeit
Pute hat einen geringeren CO₂-Fußabdruck als Rind, jedoch stammt sie oft aus intensiver Massentierhaltung – auf Bio- oder Freilandhaltung achten.
Warnhinweise
- Putenfleisch muss immer vollständig durchgegart werden, da es häufig mit Salmonellen belastet ist.
- Konventionelles Putenfleisch kann Antibiotikarückstände enthalten, daher ist Bio-Qualität empfehlenswert.
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Der hohe Proteingehalt bei niedrigem Fettanteil macht Putenbrust zu einer der mageresten verbreiteten Fleischquellen. In den USA und dem Vereinigten Königreich ist Truthahn traditionell das Festtagsgericht zu Thanksgiving und Weihnachten, in Deutschland wird Putenfleisch dagegen meist alltäglich verarbeitet, etwa als Aufschnitt oder Schnitzel.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM wird Putenfleisch als thermisch neutral bis leicht kühl eingestuft und dem süßen Geschmack zugeordnet. Es stärkt das Qi von Milz und Magen und unterstützt die Blutbildung. Pute gilt als bekömmlicher als andere Fleischsorten und eignet sich besonders für Menschen mit schwacher Verdauung. Sie tonisiert die Nieren-Energie und kann bei Erschöpfung und Schwäche eingesetzt werden.
Angaben nach gängiger TCM-Literatur. Zuordnungen von Thermik, Geschmack und Meridianen unterscheiden sich je nach Quelle.
Worauf beim Kauf achten
- Bio-Qualität bevorzugen, um Antibiotikarückstände zu vermeiden
- Frisches Fleisch sollte rosa-weiß sein ohne graue Verfärbungen oder unangenehmen Geruch
- Putenbrust ist am magersten, Putenkeule enthält etwas mehr Fett aber auch mehr Geschmack
- Tiefkühlware ist eine gute Alternative, sollte aber ohne Zusatzstoffe sein
Häufige Fragen
Ist Pute gesünder als Hähnchen?
Pute und Hähnchen sind sich ernährungsphysiologisch sehr ähnlich. Pute hat tendenziell etwas weniger Fett und mehr Protein, beide sind aber gesunde Proteinquellen.
Wie erkenne ich frisches Putenfleisch?
Frisches Putenfleisch ist rosa-weiß, riecht neutral und fühlt sich fest an. Graue Verfärbungen oder säuerlicher Geruch deuten auf mangelnde Frische hin.
Kann man Pute auch roh verzehren?
Nein, Putenfleisch sollte niemals roh verzehrt werden. Es muss immer vollständig durchgegart werden, um Salmonellen und andere Krankheitserreger abzutöten.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.