Isländisch Moos
Cetraria islandica
Isländisch Moos (Cetraria islandica) ist botanisch keine echte Moosart, sondern eine Flechte. Sie wächst hauptsächlich in Skandinavien und auf Island und enthält viele reizmildernde Schleimstoffe sowie Bitterstoffe. Isländisch Moos ist ein Klassiker bei trockenem Reizhusten und gereizten Schleimhäuten – häufig in Lutschpastillen aus der Apotheke zu finden.
Gefahren
- Bei sehr empfindlichem Magen leichte Reizungen
Warnhinweise
- Wegen der enthaltenen Bitterstoffe bei akuten Magengeschwüren oder Magenschleimhautentzündung nicht anwenden.
Worauf beim Kauf achten
- In der Apotheke als Tee, Pastillen oder Sirup erhältlich
- Lutschpastillen sind ideal bei Reizhusten unterwegs
- Wildsammlung wegen geringer Wachstumsrate problematisch – auf nachhaltige Bezugsquellen achten
Häufige Fragen
Was ist Isländisch Moos eigentlich?
Isländisch Moos ist trotz des Namens kein Moos, sondern eine Flechte – eine Symbiose aus Pilz und Alge. Sie wächst sehr langsam in nährstoffarmen Regionen Nordeuropas.
Wie wirkt Isländisch Moos bei Husten?
Die Schleimstoffe (Lichenin und Isolichenin) bilden einen schützenden Film über die gereizten Schleimhäute im Hals und Rachen und lindern so den Hustenreiz.
Wofür ist Isländisch Moos noch gut?
Die Bitterstoffe regen Speichelfluss und Verdauung an. Bei Appetitlosigkeit oder leichten Verdauungsbeschwerden hilft ein Tee vor der Mahlzeit.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.