Drachenfrucht
Hylocereus undatus
Auch bekannt als: Pitahaya, Pitaya, Drachenfrucht, Erdbeerbirne, Strawberry Pear
Die Drachenfrucht, auch Pitaya genannt, stammt ursprünglich aus Mittelamerika und ist heute in tropischen Regionen weltweit verbreitet. Mit ihrem spektakulären Aussehen und milden, erfrischenden Geschmack ist sie eine beliebte exotische Frucht. Sie zeichnet sich durch ihren hohen Wassergehalt aus. Verlässliche Nährwertangaben zu Drachenfrucht liegen aktuell nicht vor. In der modernen Ernährung wird sie sowohl für ihren Geschmack als auch für ihre auffällige Optik geschätzt.
Nährstoffprofil · unverifiziert (je 100 g)
Nährwerte nicht extern verifiziert.
Nachhaltigkeit
Drachenfrüchte werden meist aus Vietnam oder Mittelamerika importiert, was einen hohen CO2-Fußabdruck durch Flugtransport verursacht.
Saisonkalender
Warnhinweise
- Bei empfindlichen Personen können seltene allergische Reaktionen auftreten, insbesondere bei erstmaligem Verzehr.
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Drachenfrucht enthält Vitamin C, Eisen und B-Vitamine sowie Antioxidantien wie Betacyanine, denen eine zellschützende Wirkung zugeschrieben wird. Der hohe Wassergehalt macht sie zu einem kalorienarmen Durstlöscher. Die enthaltenen Ballaststoffe werden mit einer verdauungsfördernden und blutzuckerregulierenden Wirkung in Verbindung gebracht, die Studienlage dazu ist aber begrenzt. Verlässliche Nährwertangaben zu Drachenfrucht liegen aktuell nicht vor.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM wird Drachenfrucht als thermisch kühl eingestuft und dem süßen Geschmack zugeordnet. Sie wirkt hauptsächlich auf die Meridiane von Magen und Lunge und gilt als befeuchtend und Hitze kühlend. Traditionell wird sie bei innerer Trockenheit und zur Unterstützung der Körperflüssigkeiten eingesetzt. Besonders in heißen Klimazonen wird sie geschätzt, um übermäßige Körperhitze zu regulieren.
Angaben nach gängiger TCM-Literatur. Zuordnungen von Thermik, Geschmack und Meridianen unterscheiden sich je nach Quelle.
Worauf beim Kauf achten
- Wählen Sie Früchte mit leuchtend gefärbter, aber nicht zu weicher Schale
- Die Frucht sollte bei leichtem Druck etwas nachgeben, aber nicht matschig sein
- Braune Flecken oder welke Schuppen deuten auf Überreife hin
- Unreife Früchte reifen bei Zimmertemperatur nach, reife gehören in den Kühlschrank
Häufige Fragen
Kann man die Kerne der Drachenfrucht mitessen?
Ja, die kleinen schwarzen Kerne sind essbar und sogar gesund. Sie enthalten gesunde Fette und Proteine und haben einen leicht nussigen Geschmack.
Warum färbt Drachenfrucht manchmal den Urin rot?
Dies kann bei der roten Variante auftreten und ist völlig harmlos. Die natürlichen Farbstoffe werden teilweise unverändert ausgeschieden, ähnlich wie bei Roter Bete.
Wie erkennt man eine reife Drachenfrucht?
Eine reife Frucht gibt bei leichtem Druck nach, hat eine leuchtende Farbe und riecht leicht süßlich. Die äußeren Schuppen sollten trocken, aber nicht braun sein.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.