Andorn
Marrubium vulgare
Auch bekannt als: Weißer Andorn, Mariendorn, Berghopfen
Andorn (Marrubium vulgare), auch Weißer Andorn genannt, war 2018 Heilpflanze des Jahres. Die bittere Pflanze enthält Marrubiin, ein Diterpen mit schleimlösender Wirkung, sowie Bitterstoffe die Appetit und Verdauung anregen. Andorn ist Bestandteil traditioneller Hustenmittel und Verdauungstees, geriet zwischenzeitlich in Vergessenheit und erlebt heute eine Renaissance.
Gefahren
- Sehr bitterer Geschmack
- Magenreizung bei Überdosierung
Warnhinweise
- Andorn sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da die Wirkung in dieser Phase nicht ausreichend untersucht ist.
Worauf beim Kauf achten
- In der Apotheke als Tee oder Tropfen erhältlich
- Bestandteil mancher Erkältungstee-Mischungen
- Bonbons und Lutschpastillen mit Andorn als Halsbonbon traditionell beliebt
Häufige Fragen
Wie schmeckt Andorn?
Sehr bitter. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, weshalb Andorn-Tee oft mit Honig gesüßt oder als Tropfen eingenommen wird.
Was ist das Besondere an Andorn?
Die Pflanze wirkt sowohl schleimlösend in den Atemwegen als auch verdauungsanregend durch ihre Bitterstoffe – eine seltene Doppelwirkung in einer Pflanze.
Wie wird Andorn angewendet?
Als Tee zur Behandlung von Husten und Bronchitis ein bis zwei Tassen täglich. Als Verdauungshilfe vor den Mahlzeiten in Form von Bittertropfen.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.