Vitamin D

Sonnenvitamin, das Knochen, Immunsystem und Hormonsystem steuert – die Eigenbildung hängt von Sonnenlicht ab.

Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon – der Körper bildet es selbst, wenn Haut der Sonne ausgesetzt ist. Es reguliert den Kalziumstoffwechsel für starke Knochen, stärkt das Immunsystem, beeinflusst die Stimmung und ist an der Zellteilung beteiligt. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung von Oktober bis März nicht aus, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Nahrungsquellen sind fetter Fisch (Lachs, Hering), Eigelb und angereicherte Lebensmittel – decken den Bedarf aber kaum. Der Tagesbedarf liegt bei 800–2000 IE, viele Experten empfehlen höhere Dosen bei nachgewiesenem Mangel.
Verwandte Begriffe: Bioverfügbarkeit, Omega-3-Fettsäuren
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