Wels
Silurus glanis
Auch bekannt als: Waller, Flusswels, Europäischer Wels, Schaiden, Schaidfisch, Waller-Fisch
Wels ist ein gesunder Süßwasserfisch mit hochwertigem Protein und allen essentiellen Aminosäuren bei gleichzeitig niedrigem Fettgehalt. Der feste, weiße Fisch liefert moderate Mengen an Omega-3-Fettsäuren und ist eine gute Proteinquelle für die Muskelbildung. Allerdings können Welse aus bestimmten Gewässern mit Quecksilber belastet sein, weshalb die Herkunft entscheidend ist. Insgesamt eine bekömmliche Alternative zu Meeresfischen.
Nährstoffprofil
Nachhaltigkeit
Wels aus heimischer Aquakultur ist eine nachhaltige Wahl mit kurzen Transportwegen und guter Futterverwertung.
Saisonkalender
Warnhinweise
- Größere Welse können erhöhte Schwermetallwerte aufweisen, da sie als Raubfische am Ende der Nahrungskette stehen.
Unverträglichkeiten
- Fischallergie
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Wels ist ein fettarmer Süßwasserfisch mit hochwertigem Protein und allen essentiellen Aminosäuren. Der Fisch enthält moderate Mengen an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können. Studien zeigen, dass regelmäßiger Fischkonsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Der niedrige Kaloriengehalt macht Wels zu einer guten Wahl für die Gewichtskontrolle. Die B-Vitamine unterstützen den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktion.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM wird Wels als neutral bis leicht kühl eingestuft und dem süßen Geschmack zugeordnet. Der Fisch tonisiert das Milz-Qi und unterstützt die Verdauung sowie die Muskeln. Wels wird traditionell zur Stärkung der Konstitution und bei Schwäche eingesetzt. Die kühlende Eigenschaft kann bei Hitze-Zuständen ausgleichend wirken. Der süße Geschmack nährt das Blut und baut die Substanz auf.
Worauf beim Kauf achten
- Wähle Wels aus sauberen, kontrollierten Gewässern oder aus zertifizierter Aquakultur
- Achte auf festes, weißes Fleisch ohne Druckstellen und frischen Geruch nach Süßwasser
- Vermeide Welse aus unbekannten oder verschmutzten Gewässern wegen möglicher Schwermetallbelastung
- Frischen Wels maximal 2 Tage im Kühlschrank lagern oder direkt einfrieren
Häufige Fragen
Ist Wels gesünder als andere Fische?
Wels ist fettärmer als viele Meeresfische, enthält aber weniger Omega-3-Fettsäuren. Dafür ist er oft preiswerter und aus regionaler Zucht verfügbar. Die Nährstoffdichte ist vergleichbar mit anderen weißen Fischen.
Kann man Wels aus deutschen Gewässern bedenkenlos essen?
Wels aus sauberen deutschen Gewässern oder kontrollierten Aquakulturen ist meist unbedenklich. Selbst gefangene Exemplare sollten nur aus bekannt sauberen Gewässern stammen, da Welse Schadstoffe im Gewebe anreichern können.
Wie oft sollte man Wels essen?
Wels kann 1-2 Mal pro Woche gegessen werden und zählt zur empfohlenen Fischportion. Da er weniger Omega-3-Fettsäuren als fettreiche Meeresfische enthält, sollte er idealerweise mit anderen Fischarten abgewechselt werden.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.