Glutathion
L-Glutathion
Glutathion ist das wichtigste körpereigene Antioxidans und wird oft als "Meister-Antioxidans" bezeichnet. Es besteht aus drei Aminosäuren und spielt eine zentrale Rolle bei der Zellreparatur und Entgiftung. Mit zunehmendem Alter sinkt der körpereigene Glutathion-Spiegel deutlich ab. Eine Supplementierung kann daher besonders für Menschen ab 40 Jahren sinnvoll sein.
Warnhinweise
- Kann die Wirkung von Chemotherapeutika beeinflussen.
- Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache.
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Glutathion ist ein körpereigenes Tripeptid und gilt als wichtigstes intrazelluläres Antioxidans. Es schützt Zellen vor oxidativem Stoff und unterstützt die Leberfunktion bei der Entgiftung. Studien zeigen positive Effekte auf die Immunfunktion und den Schutz vor chronischen Erkrankungen. Die orale Bioverfügbarkeit ist jedoch begrenzt, weshalb liposomale oder intravenöse Formen bevorzugt werden. Glutathion spielt eine zentrale Rolle im zellulären Energiestoffwechsel und der DNA-Reparatur.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM wird Glutathion als Substanz betrachtet, die das Yin nährt und die Essenz stärkt. Es unterstützt die Leber beim Qi-Fluss und hilft bei der Transformation von Feuchtigkeit und Schleim. Die antioxidative Wirkung entspricht dem TCM-Konzept der Bewahrung der Lebensessenz vor schädlichen Einflüssen. Glutathion wird besonders bei Leber-Qi-Stagnation und zur Unterstützung der Nieren-Yang-Funktion eingesetzt. Es harmonisiert die Funktionskreise Leber, Niere und Milz.
Empfohlene Tagesmenge
250-500mg
Optimal auf nüchternen Magen, liposomale Form bevorzugt
Worauf beim Kauf achten
- Liposomale oder reduzierte Form (GSH) wählen für bessere Aufnahme
- Auf Reinheit und pharmazeutische Qualität achten
- Kühl und trocken lagern, da sehr oxidationsempfindlich
- Mit Vitamin C kombinierbar für synergistische Effekte
Häufige Fragen
Warum ist liposomales Glutathion besser?
Die normale orale Aufnahme von Glutathion ist sehr gering, da es im Magen-Darm-Trakt abgebaut wird. Liposomale Formen schützen das Glutathion und ermöglichen eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit.
Kann der Körper Glutathion selbst herstellen?
Ja, der Körper produziert Glutathion aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Mit dem Alter und bei oxidativem Belastungen sinkt jedoch die körpereigene Produktion erheblich.
Wann ist die beste Einnahmezeit?
Glutathion sollte idealerweise auf nüchternen Magen eingenommen werden, etwa 30 Minuten vor dem Frühstück. Dies gewährleistet die optimale Aufnahme ohne Konkurrenz durch andere Nährstoffe.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.