Coriolus
Trametes versicolor
Auch bekannt als: Schmetterlingstramete, Turkey Tail, Trametes versicolor, Yun Zhi
Die Schmetterlingstramete gehört zu den am intensivsten erforschten Vitalpilzen weltweit. In Japan und China werden Extrakte aus diesem Pilz seit Jahrzehnten als begleitende Therapie eingesetzt. Sein fächerförmiger, bunt gestreifter Fruchtkörper erinnert an Schmetterlingsflügel – daher der Name. Der Pilz wächst weltweit auf totem Laubholz und ist auch in deutschen Wäldern zu finden.
Warnhinweise
- Bei Autoimmunerkrankungen ärztlichen Rat einholen.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Immunsuppressiva Rücksprache mit dem Arzt halten.
Westliche Medizin vs. TCM
Westliche Medizin
Coriolus enthält zwei gut erforschte Polysaccharide: PSK (Krestin) und PSP (Polysaccharopeptid). Beide sind in Japan und China als begleitende Therapie zugelassen. Studien zeigen starke immunmodulierende Effekte, insbesondere die Aktivierung von T-Zellen und natürlichen Killerzellen. Er gehört zu den Vitalpilzen mit der breitesten klinischen Evidenz.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der TCM ist Coriolus (yun zhi) süß, leicht bitter und kühlend. Er stärkt die Mitte und das Wei Qi (Abwehr-Qi). Er wird traditionell zur Unterstützung der Abwehrkräfte und bei Erschöpfung eingesetzt. Sein Organbezug liegt bei Milz und Lunge.
Empfohlene Tagesmenge
1.000–3.000 mg Extrakt pro Tag
Worauf beim Kauf achten
- Auf standardisierten PSK/PSP-Gehalt achten
- Fruchtkörper-Extrakt bevorzugen
- Heißwasserextraktion für optimale Polysaccharid-Verfügbarkeit
Häufige Fragen
Ist Coriolus der am besten erforschte Vitalpilz?
Zusammen mit Reishi und Shiitake gehört Coriolus zu den bestuntersuchten Vitalpilzen. Besonders die Wirkstoffe PSK und PSP sind Gegenstand hunderter klinischer Studien, vor allem aus Japan und China.
Kann man Coriolus als Tee trinken?
Ja, getrockneter Coriolus kann als Tee zubereitet werden. Für therapeutische Dosierungen sind standardisierte Extrakte jedoch besser geeignet.
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte eine Fachperson konsultieren.