Kimchi enthält durch den Fermentationsprozess viel Salz. Menschen mit Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen sollten den Verzehr begrenzen.
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Histaminintoleranz
Fermentierte Lebensmittel wie Kimchi können bei Menschen mit Histaminintoleranz Beschwerden auslösen.
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Westliche Medizin vs. TCM
WESTLICHE MEDIZIN
Kimchi ist ein fermentiertes koreanisches Gemüsegericht, das reich an Probiotika ist. Die enthaltenen Milchsäurebakterien können die Darmflora positiv beeinflussen und das Immunsystem stärken. Studien zeigen, dass regelmäßiger Kimchi-Verzehr entzündungshemmende Eigenschaften haben kann. Das fermentierte Gemüse liefert zudem wichtige Vitamine wie Vitamin C und K sowie Ballaststoffe. Die Capsaicin-reichen Chilischoten können den Stoffwechsel anregen.
Wirkstoff:Milchsäurebakterien, Capsaicin
Evidenz:Gut belegt für Darmgesundheit
Dosierung:50-100g täglich
CHINESISCHE MEDIZIN
In der TCM wird Kimchi als scharf und warm eingestuft und dem Magen-Meridian zugeordnet. Die scharfen Eigenschaften können das Verdauungsfeuer (Agni) stärken und Kälte aus dem Körper vertreiben. Der säuerliche Geschmack unterstützt die Leberfunktion und kann bei träger Verdauung hilfreich sein. Die fermentierten Eigenschaften wirken transformierend auf Feuchtigkeit im Körper. Bei zu viel innerer Hitze sollte Kimchi jedoch zurückhaltend verzehrt werden.
Als Beilage zu Hauptmahlzeiten, nicht bei akuten Magenbeschwerden
Hinweis: Die Inhalte auf wie-gesund-ist.de dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen.