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Chips
Chips
Solanum tuberosum (verarbeitet)
Natürlich
15
Gesundheits-Score
Schlecht
Chips sind der Klassiker unter den Snacks und in fast jedem Haushalt zu finden. Die knusprigen Kartoffelscheiben werden durch Frittieren in heißem Öl hergestellt und anschließend gesalzen oder gewürzt. Obwohl sie geschmacklich überzeugen und für gesellige Momente sorgen, bringen sie ernährungsphysiologisch mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Ihr hoher Gehalt an Kalorien, Fett und Salz macht sie zu einem problematischen Lebensmittel bei regelmäßigem Verzehr.
536
kcal
Kalorien
7g
/100g
Protein
4g
/100g
Ballaststoffe
13mg
/100g
Vitamin C
Einsatzgebiete
EnergielieferantSnackGeselligkeitGeschmackserlebnis
Warnhinweise & Verträglichkeit
Hoher Kaloriengehalt

Regelmäßiger Verzehr kann zu Gewichtszunahme und Fettleibigkeit führen.

ÜbergewichtKalorienbombe
Hoher Salzgehalt

Kann bei empfindlichen Personen den Blutdruck erhöhen und die Nieren belasten.

BluthochdruckNierenbelastung
Trans- und gesättigte Fette

Industriell verarbeitete Fette können das Herz-Kreislauf-System belasten.

Herz-KreislaufCholesterin
Westliche Medizin vs. TCM
WESTLICHE MEDIZIN
Chips sind hochverarbeitete Kartoffelprodukte mit sehr hohem Kaloriengehalt von über 500 kcal pro 100g. Der hohe Gehalt an gesättigten Fetten und Transfetten kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Der Salzgehalt liegt oft über 1g pro 100g und kann bei regelmäßigem Konsum zu Bluthochdruck beitragen. Beim Frittieren entstehen Acrylamide, die als potenziell krebserregend gelten. Positive Nährstoffe wie Kalium und Vitamin C sind durch die Verarbeitung stark reduziert.
Wirkstoff:Acrylamid, gesättigte Fette
Evidenz:Hoch (negative Effekte)
Dosierung:Maximal 25g täglich
CHINESISCHE MEDIZIN
Chips gelten in der TCM als stark erhitzend und befeuchtend, was zu innerer Hitze und Schleim-Bildung führen kann. Die fettige, salzige Natur belastet Milz und Magen und schwächt die Verdauungsenergie. Frittierte Nahrungsmittel erzeugen pathogene Feuchtigkeit und können zu Hautproblemen und Verdauungsbeschwerden führen. Der hohe Salzgehalt kann die Nieren-Yang-Energie schwächen. Regelmäßiger Verzehr wird als Ursache für Qi-Stagnation und Blut-Stase gesehen.
Thermik:Heiß
Geschmack:Salzig, fettig
Meridiane:Milz, Magen, Niere
Wirkung:Befeuchtend, erhitzend
Empfohlene Tagesmenge
25g
Kleine Handvoll als gelegentlicher Snack, nicht täglich
Worauf beim Kauf achten
Häufige Fragen
Sind Chips aus dem Backofen gesünder?
Gebackene Chips enthalten deutlich weniger Fett als frittierte Varianten, meist nur 3-5g statt 35g pro 100g. Sie haben dadurch auch weniger Kalorien und sind etwas bekömmlicher.
Wie oft kann man Chips essen?
Chips sollten nur gelegentlich als Genussmittel verzehrt werden, idealerweise nicht öfter als einmal pro Woche in kleinen Mengen. Bei täglichem Konsum steigt das Risiko für Übergewicht und Herz-Kreislauf-Probleme deutlich.
Welche Alternativen gibt es zu herkömmlichen Chips?
Gesündere Alternativen sind Gemüsechips aus Rote Bete oder Süßkartoffeln, geröstete Kichererbsen oder Nüsse. Diese liefern mehr Nährstoffe und weniger problematische Fette.
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